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Druckdaten

Auflösung

Um Einbußen in der Qualität zu vermeiden sollten Ihre Daten, mit Ausnahme der aufgeführten Artikel, in einer Aufösung von mind. 120 DPI  angelegt sein. Briefbögen, Visitenkarten und Notizblöcke sind mit mind. 300 DPI anzulegen.

Das Interpolieren ("Hochrechnen") von Bildern sollte vermieden werden, da es in der Regel keine Besserung der Qualität bietet. Im Idealfall sind eingebettete Objekte (Grafiken, Texte, Bilder) als Vektoren oder in einer Auflösung von 300 DPI vorhanden.

 

Beschnitt

Damit es bei der Produktion Ihrer Artikel zu keinen unschönen Blitzern (feine weiße Linien an der Schneidekante) kommt sollte ein Beschnitt angelegt sein. Dieser kann von 3 mm bis hin zu 20 mm groß sein.

Aus diesem Grund ist es ebenfalls unumgänglich, bei wichtigen Grafiken und Informationen einen Sicherheitsabstand von 15 mm zum Dokumentenrand einzuhalten.

Genauere Informationen zum benötigten Beschnitt entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Datenblatt des Artikels.

 

Dateibezeichnung

Verwenden Sie bitte eindeutige Dateinamen die den Arbeitsprozess erleichtern. Sollte ein Projekt auf mehrere Dokumente verteilt sein, kennzeichnen Sie bitte wie folgt:

Dateiname_01, Dateiname_02 usw.

Auch eine korrekte Benennung von Vorder- und Rückseite ist zu beachten, um Missverständnissen vorzubeugen.

 

Dateiformate

PDF - Portable Document Format

Das PDF-Format ist bereits seit mehreren Jahren der weltweite Standard zum Autausch von Druckdaten. Neben dem EPS ist es als einziges Format zum Autausch von vektorbasierten Daten geeignet. Diese werden u.a. für die Produktion von Folienschnitten vorausgesetzt. Schriften sollten ebenso wie Grafiken eingebunden oder in Pfade umgwandelt werden.

Verwenden Sie bitte, soweit es möglich ist, folgende Standardprofile zum exportieren Ihres PDF-Dokuments:

PDF/X-1a:2001
PDF/X-3:2002
PDF/X-4:2008

 

EPS - Encapsulated PostScript

Das EPS ist für den Transport von Vektoren gedacht. Es speichert vorhandene Grafiken wenn möglich als Pfade ab und garantiert somit Daten ohne Qualitätsverlust. Wichtig: Schriften müssen erst in Pfade umgewandelt werden bevor sie exportiert werden können!

 

JPEG

JPEG ist ebenfalls wie TIFF ein Format zum abspeichern von Bilddaten. Diese können im Gegensatz zu Vektoren nicht verlustfrei skaliert werden, falls Sie nicht im Verhältnis 1 zu 1 abgespeichert sind.

Um ein bestmögliches Druckergebnis zu erreichen sollten Sie die Ausgabequalität beachten. Diese sollte auf der höchstmöglichen Qualitätsstufe liegen. Bei sehr großen Dateiformaten kann auch eine mittlere bis hohe Stufe genügen.

 

TIFF - Tagged Image File Format

Das Tagged Image File Format macht eine verlustfreie Komprimierung möglich. Diese ist während des Exports einzustellen. Empfehlenswert ist hier das LZW-Verfahren. Alternativ genügt auch die Einstellung JPEG mit maximaler Qualität.

Im Gegensatz zu JPEG bietet TIFF die Möglichkeit Transparenzen mitzuliefern. Für die Richtigkeit dieser übernimmt bauprint.de keine Verantwortung.

 

ZIP/RAR

Es ist uns möglich Ihre ZIP- oder RAR-Archive zu entpacken, insofern diese keinen Passwortschutz haben.

 

Wir bitten Sie uns keine offenen Satzdateien zu senden. Diese lassen sich nicht fehlerfrei verarbeiten. Auch bei Photoshopdateien (PSD) kann es zu schwierigkeiten im Workflow kommen.

 

Maximaler Farbauftrag

Der Maximale Farbauftrag errechnet sich aus der Summe der einzelnen Farbkanäle. So ergibt sich bei einem dunklen Blau folgendes Beispiel:

100% C + 100% M + 70% Y + 50% K = 320%

Aus Produktionstechnischen Gründen sollte jedoch ein Farbauftrag von 300% nach ISO coated v2 für gestrichene Papiere nicht überschritten werden.

Zudem ist zu beachten, dass ein Farbwert je nach Papiersorte unterschiedlich wiedergegeben werden kann.

 

Farbraum/Farbmodus

Ihre Druckdaten sind im Farbmodus CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key) anzulegen. Dieser bildet die Grundlage für den heutzutage verwendeten Vierfarbdruck.

Im Gegensatz zum Vierfarbsystem im Druck werden Farben am Monitor aus den drei Farben Rot, Grün und Blau (RGB) gemischt. Aus diesem Grund ergeben sich unterschiede zwischen der Darstellung am Monitor und dem fertigen Druckergebniss. Um eine entsprechende Farbwiedergabe zu gewährleisten muss der Monitor fachmännisch kalibriert werden. Dies ermöglichen ICC-Profile, welche Sie kostenlos auf der Webseite der European Color Initiative (ECI) downloaden können.

Für ein optimales Druckerzeugnis empfiehlt bauprint.de die Farbprofile ISO Coated v2 für gestrichene Papiere (basierend auf FOGRA39) oder ISO Uncoated ISO 12647 für ungestrichene Papiere (basiert auf FOGRA47).

RGB-Daten und Sonderfarben werden in das Vierfarbsystem umgewandelt. Da insbesondere Sonderfarben nicht für den Druck in CMYK gedacht sind ergeben sich unterschiede in der Farbwiedergabe.

 CMYK

 

Format/Formatabweichungen

Bitte legen Sie Ihre Daten im Endformat zzgl. Beschnitt (siehe Abschnitt zu diesem Thema) an. Fehler im Format können bei Bestellungen mit Datencheck häufig korrigiert werden. Ist diese Möglichkeit nicht gegeben setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung und suchen eine Lösung für die Problemstellung.

Wünschen Sie keinen Datencheck, wird Ihr Dokument auf das Endformat skaliert. Hierbei kann es zu unschönen Verzerrungen kommen.

 

Kommentar-/Formularfelder

Kommentar- und Formularfelder in PDF-Dokumenten dienen lediglich der Darstellung am Rechner. Sie dürfen keine wichtigen Informationen enthalten, da Sie nicht mitgedruckt werden. Alle Felder werden während der Druckvorstufe entfernt und sollten vorher von Ihnen konvertiert werden.

 

Rechtschreib- & Satzfehler

Für jegliche Rechtschreib- und Satzfehler können wir keine Haftung übernehmen. Wir kontrollieren die Daten auf ihre Druckbarkeit, überprüfen jedoch nicht deren Inhalt. Auf Wunsch können Sie sich gerne mit uns diesbezüglich zusammensetzen.

 

Transparenzen

Transparenzen können häufig zu Fehlern im Druckbild führen. Um die Gefahr zu schmälern empfiehlt es sich mindestens die PDF-Version 1.4 auszuwählen während des Exports.

 

Überdrucken

Liegen im PDF mehrere Farben übereinander gibt es zwei Varianten. Zum Einen kann die Vordergrundfarbe die Hintergrundfarbe ausparen, zum Anderen besteht die Möglichkeit, dass die Vordergrundfarbe die Hintergrundfarbe überdruckt.

Meist sind als überdrucken gekennzeichnete Farben ein Fehler im Dokument und führen zu ungewollten Farbmischungen von Vorder- und Hintergrundfarbe. Dieser wird von vielen Monitoren aber nicht angezeigt. Daher überprüfen Sie bitte Ihe Einstellungen, da wir keine Haftung übernehmen.

 

Tipps zur Datenerstellung

Allgemein

Bitte achten Sie bei der Erstellung eines PDF-Dokuments auf den Beschnitt, die Auflösung und eine vollständige Schrifteinbettung. Nähere Informationen entnehmen Sie hierfür bitte dem jeweiligen Datenblatt oder dem jeweiligen Abschnitt auf dieser Seite.

 

Exportieren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein PDF zu speichern. Professionelle Layoutprogramme (InDesign, Illustrator, etc.) bieten eine Exportfunktion. Bei dieser wählen Sie bitte einer dieser Export-Einstellungen aus:

PDF/X-3
PDF/X-1a
PDF/X-4

Ebenfalls ist es möglich aus diesen Programmen ein PostScript zu schreiben. Dieses lässt sich via Acrobat Distiller (Voreinstellung: z.B. PDF/X-3:2002 oder Druckausgabequalität) in ein PDF umwandeln. Durch die Konvertierung zu einem PDF/X-3:2002 werden drucktechnische Standards überprüft und die PDF nur bei Erfolg ausgegeben.

Ein dritter Weg ist die PDF-Erzeugung über Zusatzprogramme. Bitte verwenden Sie bei der Erstellung von PDF-Dateien keine kostenlosen Zusatzprogramme. Diese erzeugen in der Regel qualitativ schlechte Dokumente.

 

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